Gefülltes Käsebrot

Silvester habe ich dieses Jahr (beziehungsweise zwischen den Jahren) mit Freunden gefeiert. Das war toll, ganz gemütlich im kleinen Kreis, mit viel leckerem Essen und Getränken.

Ein Teil unseres dekadenten Buffets war ein gefülltes Käsebrot. Mit viel Käse, Knoblauch und Bärlauchbutter.  Den Bärlauch hatte ich im Frühjahr gesammelt und eingefroren und nun bereite ich daraus immer mal etwas Butter zu. Ich habe heute erst einmal das Rezept für das Brot für euch, ein Rezept für die Bärlauchbutter und einen passenden Dip wird noch folgen.

So ein Brot ist nämlich wirklich schnell mal gemacht, für einen gemütlichen Abend oder wenn ihr Gäste bekommt. Ja es ist im Grunde eine Zusammenstellung aus fertigen Produkten, wobei ich die Bärlauchbutter selbst gemacht habe. Wenn ihr mögt könnt ihr sogar das Brot noch selbst backen. Ich kaufe hier jedoch gern ein fertiges, von dem ich weiß das es gut ist.

Zutaten für ca. 4 Personen:

  • Backofen auf 180°C vorheitzen
  • 1 gutes Brot eurer Wahl (ca. 1kg) ich habe zwei Ciabatta Brote verwendet
  • 5 Frische Knoblauch Zehen (je nachdem wie knoblauchlastig ihr es mögt) in dünne Scheiben geschnitten
  • 150g Käse in Stücke geschnitten ca. 1.5cm Kantenlänge – ich empfehle euch Gouda oder Emmentaler, ihr könnt einen Stückkäse nehmen oder auch Scheibenkäse
  • 50g weiche Kräuterbutter – ich habe selbst gemachte Bärlauchbutter verwendet, das Rezept liefere ich euch noch nach

Zubereitung:

Als erstes müsst ihr das Brot vorsichtig einschneiden, so dass ihr Raum für die Füllung habt. Ich nutze hierfür ein großes Sägemesser und schneide ca. 1,5 cm breite Streifen in das Brot. Passt hier unbedingt auf dass ihr nicht zu tief schneidet, da euch sonst die Füllung ausläuft oder das Brot auseinander fällt.

Dann in die Zwischenräume den Knoblauch und den Käse gleichmäßig verteilen. Ich lebe hier nach dem Motto „viel – hilft auch viel“ – das müsst ihr natürlich nicht unbedingt machen.

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Nun das Brot mit der weichen Kräuterbutter einpinseln oder auch Flöckchen darauf verteilen.

Im Ofen bei ca. 180°C für ca. 15 Minuten backen, auf der mittlersten Höhe die ihr habt. Ich weiß es steht in Rezepten immer „mittlerste Schiene“ und dann hat man 4 Schienen und es gibt quasi gar keine Mitte. Also nehmt einfach die die ihr sonst auch zum Backen nutzt. Mein Liebling ist die zweite von unten.

Backt das Brot bis der Käse geschmolzen ist und leicht angeknuspert ist. Dann heiß servieren und mit einem Dip, wie zum Beispiel Kräuterquark, genießen. Das Brot passt auch super im Sommer zu Gegrilltem. Also probiert einfach etwas rum und lasst es euch schmecken.

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Low Carb Quark Dessert

Etwas Süßes geht ja irgendwie immer und Quark esse ich auch super gern, daher habe ich mich mal für ein Low Carb Quarkdessert entschieden und da es echt lecker war, habe ich mich entscheiden es mit euch zu teilen.

Der Kakao bringt eine echt tolle schokoladige Note hinein und die Beeren sorgen für Frische.

ihr müsst es natürlich nicht unbedingt in ein Glas schichten oder ihr könnt auch nur eine Variante machen. Mir zum Beispiel schmeckt die Schokovariante viel besser.

Zutaten für ca. 4 Portionn

500 g Quark

5EL Xylit oder Süße nach Wahl und Geschmack

1 EL Kakaopulver zuckerfrei (z. B. Backkakao)

150 g Waldbeeren TK oder frisch

eine Prise Zimt

Frische Beeren zum Garnieren

Minze und Schokolade zum Garnieren

400 g Rote Grütze (siehe Rezept Low Carb Rote Grütze oder ein gutes Fertigprodukt) als Abschluss im Glas

Risotto mit Gorgonzola, Walnüssen und Radicchio

Zubereitung:

Die Hälfte des Quarks mit dem Kakaopulver, dem Zimt und 2 EL Xylit gründlich durch rühren, so das ihr eine gleichmäßige Farbe erhaltet. Noch einmal abschmecken und zur Seite stellen.

Die Beeren mit 2 EL Xylit pürieren, hier könnt ihr auch gern noch etwas Orangenschale dran machen. Abschmecken, nicht das es zu sauer wird. Mit dem restlichen Quark gründlich verrühren.

Nun ist es schon soweit ihr könnt anrichten. Entweder schichtweise in schönen Gläsern oder in Schüsseln oder wie ihr mögt. Ich habe es geschichtet und habe dann mit Roter Grütze abgeschlossen und noch alles mit Beeren, Minze und Schokolade garniert.

Die Garnitur ist für meine Verhältnisse schon echt viel, hier muss ich noch ein bisschen an mir arbeiten und etwas rum probieren.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dem Rezept und lasst es euch schmecken.

 


Low Carb Rote Grütze

Kennt ihr das, wenn man immer zu viele Lebensmittel einkauft und dann mal alles aufbrauchen will?

Bei mir ist gerade der Tiefkühlschrank dran und wird aussortiert. Da hat sich ein riesiger Haufen an gefrorenen Beeren angesammelt. Ich weiß gar nicht wo die alle herkommen. Naja… daher habe ich mich entschlossen mal eine zuckerfreie rote Grütze zu kochen und da ich kleiner Lebensmittel Messie auch sonst alle Zutaten dafür im Haus hatte ging es gleich los…

Ich habe leider noch keine Alternative zur Speisestärke ausprobiert, um die Grütze zu binde, werde aber bestimmt demnächst mal mit Chia Samen rum experimentieren, da das einige nutzen und wenn man so drüber nachdenkt, klingt das auch total logisch, da Chia ja so schön aufquillt.

Zutaten für ca. 4 Portionen

Rote Grütze:

  • 500g gefrorene Waldbeeren (ihr könnt natürlich auch frische Früchte nehmen, besonders zur Saison im Sommer dann sehr schmackhaft)
  • 50g Xucker, Zucker oder ein anderes Süßungsmittel eurer Wahl
  • 500 ml Wasser oder Fruchtsaft
  • 3 EL Speisestärke (hier habe ich noch keine Low Carb Alternative ausprobiert, mache binden ihre Speisen mit Chia Samen ab, das müsste ich mal probieren)
  • Vanillearoma (oder Vanillemark, Vanilleschote oder Vanillezucker)
  • Eine PriseZimt
  • Frische Beeren zum Garnieren, eventuell Minze
  • Vanille Sauce (siehe Rezept oder ein Fertigprodukt)
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Zubereitung Rote Beerengrütze:

Die Beeren auftauen und in einem Sieb abtropfen lassen. Zum Trocknen auf ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Blech legen und rütteln. Den Fruchtsaft oder Wasser mit dem Xucker, dem Vanillearoma und dem Zimt aufkochen lassen.  Die Stärke und 3 EL kaltes Wasser verrühren, so das sich keine Klümpchen mehr da sind. In den kochenden Fruchtsaft gießen. Unter ständigem Rühren noch einmal aufkochen lassen und die vorbereiteten Früchte vorsichtig unterheben. Vom Herd nehmen und noch einmal abschmecken. Die Grütze abfüllen und abkühlen lassen.

Vanille Sauce für ca. 4 Portionen:

  • 1 Vanilleschote oder Vanillemark oder ein Aroma
  • 160 ml Schlagsahne
  • 160 ml Milch
  • 4 Eigelb
  • 60 g Xucker (oder ein anderes Süßungsmittel eurer Wahl)
  • Eine Prise Salz

Zubereitung Vanille Sauce:

Mark aus der Vanilleschote kratzen und mit der Sahne und Milch aufkochen

Das Eigelb, Xucker  und eine Prise Salz verrühren

Die warme Vanillemilch in kleinen Schlucken unter die  Eigelb-Mischung rühren

Alles zusammen wieder in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren vorsichtig erhitzen, bis die Masse andickt. Nicht aufkochen lassen, da das Eigelb sonst gerinnt, ihr könnt das natürlich auch über einem heißem Wasserbad machen, wie bei einer Eiscremegrundmasse.

Sobald die Masse eine cremig wird, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen ( dabei ab und zu umrühren) und in ein Gefäß umfüllen.

Nun alles zusammen mit der Roten Grütze genießen.

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Rezept.

Risotto mit Gorgonzola, Walnüssen und Radicchio

Bacon Onion Rings

Der ein oder andere von euch folgt ja vielleicht meinem Instagramaccount, auf diesem ist ganz leicht zu erkennen, dass ich eine Vorliebe für knusprig gebratenen Bacon habe.

Man einer würde vielleicht auch sagen ich bin Bacon süchtig, das wäre aber meiner Meinung nach etwas übertrieben. Ich würde eher sagen, dass ein Leben ohne Bacon sinnlos wäre, aber das sehe ich bei Käse auch so.

Ich wollte schon immer mal Bacon Onion Rings machen, die habe ich auf verschiedenen Kanälen gesehen und bestaunt und war der festen Überzeugung, dass das einfach schmecken muss.

Also habe ich meinen 2000 Follower auf Instagram als Grund genutzt und mit einer „2000“ aus Bacon Zwiebel Ringen gefeiert und mich so dann auch gleich noch bei meinen treuen Lesern bedankt. Denn für mich sind das schon echt viele, da ich das ja alles als Hobby betreibe und ich völlig normal arbeiten gehe.

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Ich habe mir dann ein You Tube Video zum Thema Zwiebelringe angeschaut, das Rezept von Grill auf Backofen umgemodelt und die Komponenten so getauscht dass ich nicht groß was einkaufen musste, sondern meine Reste verbrauchen konnte. Die Zwei habe ich aus einem Würstchen mit unglaublich vielen Zahnstochern gebastelt, das war zwar etwas aufwendiger, hat sich aber definitiv gelohnt. Solche lustigen Bilder werde ich jetzt immer machen wenn ich eine runde Follower-Zahl habe. Da gibt es ja noch hunderte Möglichkeiten.

Zutaten für 2 große Portionen:

  • 2 Große Gemüse Zwiebeln
  • 2 Packungen Bacon
  • 4 EL Honig
  • 1-2 EL Sojasauce
  • 1 EL Chilisauce (je nach Schärfegrad)
  • 2 EL BBQ-Sauce
  • Kräuter zum Garnieren
  • Ein Dip (zum Beispiel Kräuterquark)

Zubereitung:

Ihr benötigt den Gitterrost für euren Ofen und wenn ihr etwas Abwasch vermeiden wollt dann schützt euren Ofen unten mit Alufolie oder einem Blech, dass ihr dann besser reinigen könnt.

Heizt euren Backofen auf 200°C vor, ich nutze immer erstmal Ober- und Unterhitze um dann später noch mal auf Grill oder Umluft zu schalten. Bei mir brennt sonst immer alles an.

Die Zwiebeln schälen und in ca. 1,5 cm dicke Ringe schneiden, dann immer zwei Schichten zusammen lassen, damit die Ringe stabil bleiben.

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Eine Marinade aus Honig, Sojasauce und Chilisauce herstellen. Die Zwiebelringe darin wenden und dann mit Bacon umwickeln. So umwickeln das die Zwiebel bedeckt ist, aber versucht nicht doppelt zu wickeln, sonst wird die untere Schicht ja nicht knusprig.

Alle Ringe auf das Gitter legen und bei 200°C ca. 20 Minuten backen.

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In die Reste der Marinade etwas BBQ-Sauce geben, vermischen und die Ringe damit einpinseln, noch 5 Minuten bei der Grillfunktion oder Umluft backen.

Die Ringe heiß servieren und mit einem Dip oder pur genießen.

Natürlich könnt ihr das Rezept auch auf dem Grill im Garten nachkochen.

Onion Rings

Low Carb Mousse au chocolat

Wie man ja schon gemerkt hat bin ich voll der Avocadoliebhaber und ich versuche mit den kleinen Kerlen immer mal wieder was neues auszuprobieren.

Ich hatte letztens einen unglaublichen Appetit auf was süßes, so in die Richtung Pudding oder Mousse au chocolat. Durch meine Ernährungsumstellung habe ich auch nichts mehr groß im Haus an Schokoriegeln und so. Was ja auch sehr gut ist, denn dann wird man nicht schwach und futtert sinnlos rum. Aber wenn man dann mal einen Heißhunger hat, dann steht man natürlich vor einer richtigen Herausforderung und fängt an rum zu experimentieren.

Avocado Mousse au chocolat

Also habe ich mal geschaut was ich alles noch so im Haus habe und bin auf den Trichter gekommen dass ich ja ein Avocadomousse machen könnte. Etwas googeln und improvisieren später hatte ich es schon mein erstes Mousse au chocolat von der Avocado und dann auch noch Low carb.

Ich habe für 2 Portionen verwendet:

  • 1 mittelgroße reife Avocado
  • 70 ml Sahne
  • 50g Kakaopulver
  • 20g Xucker oder ein anderes Süßungsmittel eurer Wahl (Honig, Stevia, Agavendicksaft…)
  • Ein Spritzer Limettensaft
  • Beeren, Kokosraspeln und Minze zum Garnieren
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Zubereitung:

Ich habe die Avocado geschält und in Würfel zerkleinert und dann alle Zutaten in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab püriert und schon war es fertig. Schmeckt es nochmal ab, ob es vielleicht noch Süße oder Limettensaft benötigt. Ein schokoladiger Traum. Etwas kompakt, ich war extrem schnell satt. Das nächste mal werde ich die Sahne vorher steif schlagen und unterheben oder geschlagenes Eiweiß noch final unterheben. Mal sehen. Ich werde euch auf jeden Fall davon berichten. Ich werde auch noch etwas mit Gewürzen experimentieren, wie Zimt oder Nüsse zum Beispiel.

Das war‘s schon, jetzt nur noch anrichten und etwas garnieren. Ich habe Beeren verwendet, da die dem Ganzen etwas Frische verleihen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit diesem super leichtem und schnellem Rezept und lasst es euch schmecken.

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