mein Versuch einen Monat vegan zu leben #veganuary

Und ein asiatisches Rezept für Pak Choi und Aubergine

Hurra, ich lebe noch!

Hallo ihr Lieben, ich wollte mich mal wieder zurück melden. Es ist so viel passiert und ich habe mein Leben einmal komplett umgekrempelt. Nun komme ich in meiner neuen Heimat langsam an und es kehrt Ruhe ein, so kann ich mich nun auch wieder meinem Blog und meinen Rezepten widmen. Schließlich hat sich einiges angesammelt, denn natürlich habe ich weiter gekocht, man muss sich ja ernähren und ich habe natürlich auch weiter fotografiert. Also habe ich ganz viel Material für euch und ich will versuchen in den nächsten Wochen ganz viel davon mit euch zu teilen. Ihr seht also es bleibt spannend und ich nehme euch bei meiner aufregenden Reise durch die Küchen dieser Welt weiter mit.

#veganuary

Ich habe mich nach den Feiertagen und der ganzen Futterei entschlossen mal einen Monat vegan zu leben. Das tut nicht nur mir und meinem Körper gut, das ist vor allem auch gut für unsere Umwelt. Da ich das schon ein paar mal gemacht habe, weiß ich leider schon jetzt, dass es nicht für immer sein wird. Denn ich liebe Milchprodukte, Eier, Fisch und auch mal gutes Fleisch einfach zu sehr. Daher wird es weiterhin eine bunte Mischung bei mir bleiben. Gelegentlich, also mehrmals im Jahr, versuche ich es ja auch mit der Low Carb Ernährung, weil mir das immer wieder sehr gut tut. Naja und dann kommen mir wieder meine geliebte Pizza und Pasta dazwischen. Ich esse und genieße halt einfach zu gern. Außerdem sollte man das Leben auch in vollen Zügen genießen.

Was mir bei veganen Gerichten wichtig ist

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, ich mag es bunt gemischt und gern auch würzig. Einem bestimmten Ernährungsstil komplett zu leben, würde ich nie schaffen, da ich all zu gern bunt durcheinander esse. Man könnte es wohl intuitiv nennen. Genau wie die vegane Phase intuitiv ist, weil ich gemerkt habe, dass mein Körper das mal braucht.

Wichtig ist mir vor allem dass es bunt ist, das es schmeckt und das mein Essen abwechslungsreich ist. Daher kann ich bei der veganen Form zum Beispiel nicht jeden Tag Salat oder Reis mit Gemüse essen. Da würde ich glaub ich verrückt werden. Nun habe ich es im Januar 2021 versucht vegan zu leben und ich kann nur sagen, es war spannend, lecker und aber auch anstrengend zugleich, denn ich bin ja so ein Käsesuchti und habe da echt meine Probleme auf meinen geliebten Käse zu verzichten.

Jetzt möchte ich ein paar vegane Rezepte mit euch teilen und euch vielleicht auch ein bisschen inspirieren mehr Gemüse zu essen und auch mal in einer anderen Form zu probieren.

Asiatische Aubergine und Pak Choi

Pak Choi und Aubergine, ein veganes Rezept

Nun aber zu meinem ersten Rezept für euch. Es ist ein sehr leckeres Gemüsegericht mit Pak Choi und Aubergine. Beide Sorten mag ich sehr gern und wenn sie dann noch asiatisch zubereitet sind, dann sind sie super lecker. Für mich ist dieses Essen ohne Beilagen schon super, aber ihr könnt natürlich auch sowas wie Reis oder asiatische Nudeln dazu machen.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Pak Choi
  • 1 Aubergine (mittelgroß)
  • 1 Stange Frühlingslauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 6 EL Sojasauce
  • 2 EL Reisessig
  • 2 TL Hoi Sin Paste
  • 4 EL Agavendicksaft
  • 1 Messerspitze Chilipaste
  • Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Chililocken
  • eventuell Zucker und Zitronen- oder Limettensaft
  • für die Deko Hanfsaat oder auch Sesam

Benötigtes Equipment:

  • Backofen auf 180° C vorgeheizt (Ober- und Unterhitze)
  • Backblech oder eine ofenfeste Form
  • Pfanne
  • Schüsseln
  • Messer, Brett
  • Backpinsel
  • Löffel, Gabel

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen
  2. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Frühlingslauch in feine Ringe schneiden, für später bei Seite stellen.
  3. Die Aubergine waschen und längs in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden, diese dann kreuzförmig einschneiden und auf das Backblech oder in eine Auflaufform legen
  4. Für die Marinade der Auberginen folgen Zutaten in kleinen Schüssel verrühren: 1 Prise Salz und Pfeffer, 1 Prise Knoblauchgranulat, 3 EL Sojasauce, 1 EL Olivenöl, 1 EL Reisessig, 2 EL Agavendicksaft, etwas Chilipaste (nach Geschmack)
  5. Anschließend die Auberginenscheiben mit der Marinade einpinseln und im Ofen bei 180° C etwa 25 Minuten backen so dass sie goldbraun werden und wer es mag sogar etwas knusprig an manchen Stellen. Ich schaue öfter mal nach ihnen, da sie am Ende schnell schwarz werden können. Zusätzlich pinsele ich sie bei der Hälfte der Zeit gern noch einmal mit etwas Marinade ein.
  6. Währenddessen den Pak Choi waschen und längs halbieren. Vorsichtig, dass er euch nicht auseinander fällt.
  7. Das restliche Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Pak Choi langsam, bei mittlerer Hitze, anbraten. In der Pfanne mit Salz und Pfeffer würzen. Wer es mag auch gern mit ein paar Chiliflocken. Ich brate den Pak Choi in der Pfanne immer langsam und sacht an, so muss man ihn nicht kochen und ich finde ihn so leckerer.
  8. Den Pak Choi aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen. Die Pfanne wieder erhitzen und mit der restlichen Sojasauce (3 EL) ablöschen. Die Hoi Sin Paste, 1 EL Reisessig, 2 EL Agavendicksaft und wer mag etwas Chilipaste dazu geben. Kurz aufkochen lassen, so das es leicht sämig und glänzend wird und abschmecken. Es hat einen tollen asiatischen Geschmack und passt perfekt zu dem Gemüse.
  9. Bei den Zutaten muss man sich etwas ran kosten, da je nach Marke oder auch Herkunftsland alle unterschiedlich schmecken. Wenn es also zu sehr nach Essig schmeckt, noch etwas Süße und Sojasauce dazu geben. Und wenn es zu salzig vom Soja ist , etwas Süße und notfalls auch ein wenig Wasser dazu geben. Auch Zitronen- oder Limettensaft passen sehr gut.
  10. Nun alles anrichten. Als erstes eine Auberginenscheibe, dann den Pak Choi drauf setzen, mit Sauce garnieren und umranden. Mit Hanfsaat oder auch Sesam und den Lauchringen garnieren.

Zu diesem Essen passen natürlich auch Sättigungsbeilagen wie Reis oder auch asiatische Nudeln. Also viel Spaß beim Kochen und lasst es euch schmecken und lasst mir gern einen Kommentar da.

Weitere spannende Rezepte findet ihr hier:
Pak Choi und Aubergine auf asiatische Art


Selbstgemachter Fichtennadelhonig aus Maispitzen

Ein Rezept für eine Art Honig oder Sirup aus jungen Fichtennadeln

Es ist Mai und im Mai kann man wunderbar junge Fichtenspitzen ernten und daher geht es heute um Fichtennadelhonig. Das sind die kleinen jungen Triebe von Fichtenbäumen. Dies solltet ihr idealerweise auf eurem eigenen Grundstück sammeln oder bei Bekannten pflücken. Wenn ihr in Wäldern sammelt, solltet ihr besser vorher jemanden (wie Forstleute) fragen ob ihr das dürft. Gesammelt wird am besten nur von mittelgroßen oder großen Bäumen. Denn kleine sollen ja noch wachen. Allerdings bitte nur immer eine Hand voll und niemals die Spitze pflücken. Da ja die Bäume weiterhin nach oben und grade wachsen sollen. Damit die Spitzen nicht stocken, am besten in einem Netz oder einem luftdurchlässigen Stoffbeutel sammeln. Außerdem idealerweise am selben Tag noch weiter verarbeiten. Also einlegen oder zum Trocknen vorbereiten.

die frisch gesammelten Fichtenspitzen im Netz

Man kann den Sirup um den es heute geht als Brotaufstrich, zum kochen oder auch als Hustensaft verwenden. Denn Fichten und Tannen haben durch ihre ätherischen Öle wunderbar heilsame Wirkungen und sind gut für unseren Körper. Neben einem Honig kann man auch Öle, Tee, Zucker, Salze oder Badezusatz herstellen. Ich hoffe ich kann euch bald noch ein paar Rezepte vorstellen.

Hier ein paar positive Eigenschaften von Fichtennadeln:

Äußere Anwendung (zum Beispiel mit Ölen):

  • durchblutungsfördernd, um zum Beispiel Muskelschmerzen zu lindern
  • gegen Muskelkater und Verspannungen
  • wirksam gegen Rheuma, Hexenschuss und Gicht

Innere Anwendung:

  • antibakteriell, hilfreich bei Husten oder anderen Infektionen der Atemwege
  • lindert Husten und löst den Schleim
  • gegen Blasenentzündungen
  • fördert die Durchblutung
  • blutreinigend
  • entzündungshemmend

Nun aber langsam zur Zubereitung. Das Rezept was ich euch heute runter schreibe ergibt ungefähr 5 Gläser (ich habe alte Marmeladengläser und Honiggläser verwendet). Also jeweils um die 500 Gramm Inhalt. Schon einmal als Vorinformation, der Sirup verändert beim Kochem immer wieder seine Farbe und seine Konsistenz. Also je dicker und dunkler ihr ihn haben wollt, umso länger müsst ihr ihn köcheln lassen. Zwischendurch könnt ihr auch kleine Proben abnehmen, die ihr kurz in den Kühlschrank stellt, um so die Konsistenz zu testen.

Was ihr benötigt:

  • 500 g junge Fichtennadeln – wenn ihr den Sirup intensiver machen wollt könnt ihr auch mehr sammeln
  • einen Eimer
  • einen schweren Gegenstand zum Beschweren (der in den Eimer passt) – ich habe einen Teller benutzt
  • Waage oder Messbecher
  • einen großen Topf
  • 3 Bio Zitronen
  • 2 Kilogramm Zucker
  • saubere und trockene Gläser mit passenden Deckeln, je nach Größe unterschiedliche Mengen – ich habe 5 benötigt á etwa 500 Gramm
  • 1 Tag Zeit
Nadeln im Wasser – bevor sie ruhen
Der Sud mit Spitzen und Zitrone vor dem ersten Kochen.

Fichtennadelhonig-Zubereitung:

  1. Als erstes die gesammelten Fichtennadeln im Spülbecken oder in einer großen Schüssel in kaltem Wasser waschen. Dann die Nadeln in einem Sieb auffangen und in den Eimer geben.
  2. Nun den Eimer mi frischem, kaltem Wasser auffüllen, so dass die Spitzen mit Wasser komplett bedeckt sind. Anschließend einen Teller oder anderen Gegenstand darauf legen. Damit alles im Wasser versinkt und bedeckt bleibt.
  3. Den Eimer nun bis zum nächsten stehen lassen. Also mindestens 12 Stunden, damit der Sud entsteht. Bei mir waren es etwa 16 Stunden.
  4. Nach der Ruhephase habe ich etwa 3 Liter von dem Sud aus dem Eimer in den Topf gegeben und einen großen Schwung der Nadeln dazu gegeben.
  5. Die geschnittenen Zitronen habe ich hinzu gegeben.
  6. Alles zusammen habe ich aufkochen lassen und etwa 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
  7. Danach die Nadeln und die Zitronen durch ein Sieb abgießen und den Sud auffangen.
  8. Davon nun die 2 Liter Sud für euren Honig abmessen und in den Topf zurück geben.
  9. Anschließend mit genauso viel Zucker vermischen. Ich habe 2 Liter Fichtenwasser gehabt, also habe ich es mit 2 Kilo Zucker aufgefüllt. Den Zucker durch Rühren auflösen.
  10. Hier könnt ihr noch einmal kosten ob es euch genug Säure enthält. Gegebenenfalls dann etwas Zitronensaft dazu geben
  11. Jetzt den Sirup aufkochen lassen und bei geringer Hitze etwa 30-60 Minuten köcheln lassen. Er verändert immer wieder seine Konsistenz und seine Farbe. Das heißt er wird immer dickflüssiger und dunkler.
  12. Nach ca. 30 Minuten habe ich das erste mal gekostet – bitte vorsichtig der Sirup ist ja extrem heiß. Ich habe mich insgesamt für eine Kochdauer von 90 Minuten entschieden, da ich den Honig dunkel und dickflüssig haben wollte. Beim nächsten Mal werde ich es noch länger versuchen.
  13. Wenn euch euer Honig schmeckt und gefällt könnt ihr ihn in die vorbereiteten Gläser abfüllen und diese gut verschließen.
  14. Ich lagere den Fichtennadelhonig im Kühlschrank, aber das geht sicher auch im Keller. Da sehr viel Zucker enthalten ist, müsste er sich auch extrem lange halten.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und beim anschließenden Nachkochen vom Fichtennadelhonig. Und ich hoffe er schmeckt euch so gut wie mir. Es gibt sicher viele Varianten für dieses Rezept und ich hoffe ich kann demnächst noch ein paar ausprobieren. Noch ist die Saison ja nicht vorbei.

Rezept für Fichtennadelhonig


Cheddar-Bier-Suppe

Ein Low Carb Rezept für eine Cheddar-Bier-Suppe, wunderbar würzig und cremig – Suppenwoche Teil 9

Heute zum Männertag beziehungsweise Vatertag stelle ich euch mein Rezept für eine weitere Käsesuppe vor. Die Low Carb Cheddar-Bier-Suppe vereint nämlich die liebsten Zutaten meines Papas und passt daher ideal zu diesem Anlass. Als Einlage habe ich dieses mal kross gebratenen Eiweißbrotwürfeln genutzt. Stattdessen könnt ihr aber auch normales Brot oder eine Einlage aus Fleischbällchen nehmen. Wenn euch die Suppe zu dünn ist etwas mehr reduzieren oder mehr Käse hinzu geben. Abgesehen davon könntet ihr am Anfang auch mit einer klassischen Mehlschwitze arbeiten. Dadurch ist es dann aber nicht mehr Low Carb. Auf jeden Fall wünsche ich euch ganz viel Spaß mit dem Rezept und lasst es euch schmecken.

Zutaten für etwa 3 Portionen:

  • 150 g Cheddar geraspelt oder in kleine Würfel geschnitten
  • 250 ml Bier (ich habe ein Pilz benutzt, aber es schmeckt sicher auch mit kräftigeren Bieren)
  • 1 säuerlicher, grüner Apfel in Würfel geschnitten
  • 170 ml Milch
  • 50 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • 1 Schalotte gewürfelt
  • 2 Lauchzwiebeln in Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe gehackt
  • 1 TL Brühpulver (Gemüse- oder Hühnerbrühe)
  • eventuell 1 EL Honig oder ein anderes Süßungsmittel
  • Salz, Pfeffer, Muskat und edelsüßes Paprikapulver
  • Abschließend als Topping gebratene Würfel vom Eiweißbrot, frische Kräuter (wie Petersilie) und etwas geriebener Cheddar

An Equipment benötigt ihr:

  • 1 mittelgroßen Topf
  • Messbecher
  • Waage
  • Reibe
  • Brett und Küchenmesser
  • Pürierstab, Mixer oder eine Küchenmaschine

Zubereitung:

  1. Als erstes die Butter im Topf erhitzen. Dann die Schalotten, Knoblauch und den Lauch dazu geben und bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
  2. Anschließend die Apfelwürfel hinzu geben und etwa 2 Minuten mit dünsten.
  3. Nun mit dem Bier ablöschen. Daraufhin die Milch und die Sahne dazu geben.
  4. Darauf die Suppe mit Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Paprikapulver und der Brühe würzen.
  5. Danach die Suppe bei niedriger Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
  6. Währenddessen könnt ihr die Toppings vorbereiten und griffbereit stellen.
  7. Im Anschluss an die Kochzeit den Cheddar in die Suppe rühren und schmelzen lassen. Noch einmal etwa 10 Minuten köcheln lassen. Je nachdem wie flüssig oder cremig ihr die Suppe mögt.
  8. Nun noch einmal alles abschmecken. Gegebenenfalls etwas Honig hinzufügen.
  9. Abschließend die Cheddar-Bier-Suppe heiß mit den Toppings servieren und genießen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim nachkochen und genießen. Und außerdem viel Freude beim abwandeln. Denn je nach Bier- oder Käsesorte, schmeckt das Süppchen jedesmal anders.

Weitere würzige Low Carb Suppen:

Tomatensuppe mit Mozzarella und Hackbällchen

Parmesan-Knoblauch-Süppchen

Käse-Lauch-Hackfleisch-Suppe

Blumenkohl-Parmesan-Suppe

Zucchinisuppe mit Gorgonzola


Tomatensuppe mit Büffelmozzarella und Hackbällchen

Ein herzhaftes Low Carb Rezept für Tomatensuppe mit sättigender Einlage – Suppenwoche Teil 8

Nach so vielen Suppen, war mir nun nach etwas mit ordentlich Einlage. Da mir das Fleisch schon etwas fehlt in meinen Suppenwochen. Daher habe ich mich für eine würzige Tomatensuppe entschieden. Als Einlage habe ich RInderhackbällchen gemacht und die Suppe mit Büffelmozzarella serviert. Ich hoffe euch gefällt das Low Carb Rezept und es schmeckt euch. Wie immer habe ich versucht die Beschreibung einfach und unkompliziert zu halten. Denn es gibt für mich nichts schlimmeres als zu komplizierte Rezepte, welche man 3 mal lesen muss. Daher hoffe ich dass ich das gut für euch umsetzen kann.

Tomatensuppe mit Hackbällchen

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 g passierte Tomaten
  • 500 g frische Tomaten in Würfel geschnitten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Honig – oder ein anderes Süßungsmittel
  • 1 Schalotte in Würfel geschnitten
  • eine Knoblauchzehe gehackt
  • Salz, Pfeffer, eventuell Chilipulver, getrocknete italienische Kräuter (wie Oregano, Thymian oder Basilikum)
  • 1 EL Olivenöl
  • Außerdem als Topping etwa 125 g Büffelmozzarella, Hackbällchen aus etwa 200 g Rinderhackfleisch, frische Kräuter (Basilikum zum Beispiel) und etwas Olivenöl

Als Equipmetn benötigt ihr:

  • ein großer Topf
  • eine Pfanne für die Hackbällchen
  • Wage
  • Brett und Küchenmesser
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine

Zubereitung:

  1. Zu Beginn das Olivenöl im Topf erhitzen und darin die Schalotte und den Knoblauch glasig dünsten.
  2. Danach die frischen Tomaten dazu geben und etwa 4 Minuten mit dünsten.
  3. Anschließend die passierten Tomaten, die getrockneten Kräuter und den Honig hinzu fügen.
  4. Nun die Tomatensuppe kurz aufkochen lassen und im Anschluss mit einem Deckel, bei niedriger Hitze, circa 15 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  5. Währenddessen die Hackbällchen vorbereiten. Dazu das Hackfleisch kräftig würzen. Danach zu kleinen Kugeln formen und in etwas Butter/Öl in der Pfanne gar braten. So dass die Fleischbällchen eine schöne braune Fabre erhalten.
  6. Im Anschluss an die Kochzeit die Tomatensuppe pürieren und noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Nun die Suppe mit den Hackbällchen und zerpflücktem Büffelmozzarella anrichten. Abschließend noch Pfeffer und frische Kräuter darüber geben und dann genießen.

Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spaß und einen guten Appetit.

Weitere würzige Low Carb Suppen findet ihr hier:

Tomatensuppe


klassiche Gazpacho mit Garnelen

Der spanische Klassiker als Erfrischung an heißen Tagen – Suppenwoche Teil 6

Heute geht es weiter mit meinem Suppenwahnsinn, denn es macht einfach nur einen riesen Spaß. Ich hatte ganz vergessen wie lecker Suppen und Eintöpfe sein können und habe bestimmt seit einem Jahr oder länger nicht mehr soviel in dem Bereich gekocht und ausprobiert. Daher habe ich heute für euch eine klassische Gazpacho mit Garnelen. Eine kalte spanische Tomatensuppe, von der es mittlerweile auch so einige Varianten gibt und wahrscheinlich hat in Spanien jede Familie ihr eigenes geniales Rezept. Sie ist echt würzig geworden und erfrischend zugleich. Das Rezept ist echt easy und das einzige was ihr braucht ist ein Tag Vorlaufzeit. Denn die Suppe sollte über Nacht durchziehen. Das hat zur Folge, dass der Geschmack besser wird. Und es ist ja bei vielen genialen Gerichten so, dass sie am nächsten Tag oder noch einmal aufgewärmt am besten schmecken. Ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen.

Gazpacho mit Garnelen

Zutaten für etwa 4 Portionen:

Für die Suppe:

  • 1 kg frische Tomaten
  • 1 Paprikaschote rot in Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 1 rote Zwiebel oder Schalotte in Würfel geschnitten
  • 2 TL Brühpulver (Gemüsebrühe)
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Limettensaft
  • als Topping Jalapenoringe, Zwiebelringe, gehackte Petersilie, etwas Olivenöl

Für die Garnelen:

  • 250g Garnelen (Aufgetaut)
  • 2 Knoblauchzehen in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Chilischote in Ringe geschnitten
  • 1/2 Bund Petersilie gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl

Als Equipment benötigt wird:

  • 1 große Schüssel
  • Brett und Küchenmesser
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine
  • Pfanne
  • 1 großer Topf

Zubereitung:

  1. den großen Topf mit Wasser auf dem Herd aufkochen lassen und auf mittlere Hitze herunter stellen
  2. die Tomaten zum enthäuten vorbereiten in dem ihr den Strunk entfernt und sie auf der Rückseite fein und im Kreuz einschneidet
  3. die Tomaten in das heiße Wasser geben und etwa 7 Minuten ziehen lassen – bis man erkennt das die Haut sich leicht zu lösen beginnt – nun die Tomaten in ein Sieb abgießen und mit heißem Wasser abschrecken – nun die Tomaten enthäuten – vierteln und in die große Schüssel geben
  4. die Paprika, Zwiebel, Knoblauch, das Olivenöl und das Brühpulver zu den Tomaten geben – alles pürieren
  5. nun mit Salz, Pfeffer, Chili, Honig und Limettensaft abschmecken
  6. über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen
  7. vor dem Servieren noch einmal abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen
  8. die Toppings vorbereiten
  9. für die Garnelen das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Garnelen hinzu fügen und scharf anbraten nach 2 Minuten den Knoblauch und die Chiliringe hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen – noch einmal etwa 3 Minuten braten – vor dem Servieren die Petersilie hinzu geben
  10. die Suppe in Schüsseln anrichten, mit den Toppings und Garnelen anrichten und genießen

Lasst es euch schmecken und lasst mir gern einen Kommentar oder eure Fragen da.

Gazzpacho

Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch

Ein herzhaftes und wärmendes Low Carb Rezept – Suppenwoche Teil 3

Guten Abend ihr Lieben, bei mir geht es heute mit der Suppenwoche weiter und wieder mit einer sehr käsigen Suppe. Ich liebe Käse sehr und verwende ihn wo immer ich kann. Das heutige Lauch-Käse-Süppchen ist wunderbar herzhaft geworden und ideal für kalte Tage. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Rezept.

Käse-Lauch-Suppe

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250g Rinderhackfleisch
  • 1 Stange Porree, gewaschen und in dünne Ringe geschnitten
  • 1 Schalotte, in feine Würfel geschnitten (eine kleine Zwiebel geht auch)
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
  • 1 EL Butter, 1 EL Olivenöl
  • 350 ml Rinderbrühe (hier können auch 50ml mit Weißwein ersetzt werden)
  • 200g Schmelzkäse
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Chilipulver, Oregano

Was ihr an Equipment benötigt:

  • mittelgroßer Topf
  • Messbecher
  • Waage
  • Brett und Küchenmesser
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine
  • eine kleine Schüssel

Zubereitung:

  1. das Hackfleisch im Topf in der Butter und dem Olivenöl, scharf anbraten, mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen
  2. die Schalottenwürfel, den Knoblauch und den Lauch hinzu geben und etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze mit anbraten, Muskat und Oregano dazu geben
  3. mit der Brühe ablöschen und kurz aufkochen
  4. den Schmelzkäse einrühren und nun bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten kochen
  5. noch einmal abschmecken und eventuell nachwürzen
  6. servieren und genießen – ich habe noch etwas mit Zwiebeln und Lauch garniert