Strammer Max – ein Rezept aus meiner Heimat

Ein wirklich lecker belegtes Brot ideal wenn der große Hunger da ist

Heute ist es wieder soweit, ich präsentiere euch ein weiteres Rezept aus meiner Heimat. Wobei ich hier die Vermutung habe, dass es fast überall bekannt ist und gegessen wird. Vielleicht etwas abgewandelt und mit regionalen Zutaten, aber sicher immer sehr lecker.

Insgesamt bin ich sowieso ein riesen Fan von belegten Broten und möchte euch zukünftig mehr von meinen Kreationen vorstellen. Da ich nun auch angefangen habe aus eigenem Sauerteig Brot zu backen, es kam hier auch zum Einsatz, ist natürlich auch mehr Brot vorhanden um solche Schnitten zu basteln. Von meinem Sauerteigbrot möchte ich euch natürlich auch noch hier berichten, jedoch braucht es hierfür noch ein paar Versuche, da ich mit meinem Anstellgut und meinen Broten noch nicht so zufrieden bin. Daher heute erstmal ein Rezept mit Brot und nicht über Brot, dieses ist für eine Person perfekt. Also einfach hoch rechnen wenn ihr mehrere Personen seid.

Equipment:

  • Pfanne
  • Brett und Messer
  • Kleiner Teller zum Mehlieren

Zutaten für 1 Portion:

  • 2 Eier
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 mittelgroße Scheiben Brot, in meinem Fall Sauerteigbrot
  • 1 EL Butterschmalz für das Brot
  • 4 Scheiben Schinken
  • 2 Scheiben Käse, eine kräftige Sorte am besten
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butterschmalz für die Zwiebeln
  • 1 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Gewürzgurken
  • Kräuter zum dekorieren

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und in Mehl wenden.
  2. Das Butterschmalz für die Zwiebeln erhitzen und die mehlierten Zwiebeln knusprig, goldbraun ausbauen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.
  3. Nun das Butterschmalz für das Brot erhitzen und die Brotscheiben, bei mittlerer Hitze, leicht knusprig braten. Die Scheiben auf einen Teller oder Brett legen.
  4. Die Brote mit Schinken und Käse belegen.
  5. Die Gurken in dünne Scheiben schneiden und darauf verteilen.
  6. Nun das Butterschmalz für die Eier erhitzen.
  7. Die Eier darin zu Spiegeleiern braten, so wie sie ihr sie mögt.
  8. Die Eier auf die Brote setzen, mit den Zwiebelringen toppen und genießen.

Nun einfach die Brote genießen und am besten dazu ein Bier trinken, das passt nämlich perfekt.

Weitere Rezepte aus meiner Heimat, die euch gefallen könnten:


“Jägerschnitzel” mit Nudeln und Tomatensauce – ein Rezept aus meiner Heimat

Meine Kindheit auf einem Teller

Jägerschnitzel ist bei uns teilweise etwas ganz anderes als im Rest des Landes. Während der eine an klassisches Schnitzel mit Pilzen denkt, denkt der andere ab eine panierte Scheibe Jagdwurst oder Fleischwurst. Und dazu gibt es klassisch Nudeln und eine dünne und süße Tomatensauce.

Dieses Essen ist der absolute Hit in jeder Schulküche oder Kantine. Natürlich muss es dafür gut gemacht sein und die zwar einfachen Zutaten, sollten dafür von guter Qualität sein.

Jägerschnitzel mit Nudeln und Tomatensauce

Nun aber zur Zubereitung, die wirklich super einfach und schnell ist. Ich habe euch mal ein Rezept für 4 Personen vorbereitet und hoffe ihr mögt es. Bei uns ist es immer ein absolutes Highlight und Kindheitserinnerung pur.

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Scheiben Jagdwurst (fingerdick) es geht auch Fleischwurst
  • Paniermehl
  • 3 EL Mehl
  • 1 Ei
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 EL Butterschmalz für die Sauce
  • 500g Nudeln (Makkaroni oder Spirelli)
  • 1 Zwiebel oder 2 Schalotten in feine Würfel geschnitten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200g Ketchup
  • Salz, Pfeffer, eventuell Zucker
  • 150ml Gemüsebrühe

Nötiges Equipment:

  • Großer Topf für die Nudeln
  • Mittlerer Topf für die Sauce
  • Pfanne
  • Brett und Messer

Zubereitung:

  1. Die Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
  2. Für die Sauce in einem Topf das Butterschmalz erhitzen, die Zwiebeln dazu geben und glasig braten. Das Tomatenmark dazu geben und kurz leicht mit anschwitzen. Mit Ketchup und Brühe ablöschen und 5 köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und eventuell Zucker abschmecken. Damit es authentisch ist sollte die Sauce leicht süß und dünn sein. Das ist natürlich nicht zwingend nötig. Ihr könnt sie auch dicker machen und zum Beispiel auch leicht scharf würzen.
  3. Für die Panade das Ei auf einem tiefen Teller verquirlen, das Mehl auf einem weiteren Teller geben und das Paniermehl auch auf einen separaten Teller geben.
  4. Die Jagdwurstscheiben erst in Mehl, dann im dem Ei und dann im Paniermehl wenden. So das eine schöne Panade entsteht. Wer mag kann den Vorgang auch gern zweimal machen.
  5. Nun in der Pfanne das Öl und das Butterschmalz erhitzen und die Scheiben darin, knusprig und goldgelb ausbacken.
  6. Die gegarten Nudeln mit der Sauce vermischen. Und nun mit der Jagdwurst und gern auch geriebenem Käse servieren.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken.

Weitere Rezepte die euch vielleicht interessieren könnten:


Soljanka – ein Rezept aus meiner Heimat

Heute geht es einmal um das Thema Heimatküche. Ich bin ja aus Sachsen und auch ein echtes Ossikind was das Essen angeht 🙂 Ich kann mich 3 Wochen ohne Probleme durch die Klassiker meiner Kindertage futtern ohne mich auch nur einmal zu wiederholen. Es gibt wirklich viele Gerichte die ich einfach liebe und die mir ein wohlig warmes Gefühl. Sicher sind nicht alle ausschließlich aus Ostdeutschland, sondern sicher in ganz Deutschland bekannt. Für mich bedeuten Sie jedoch Heimat und Zuhause.

Nun aber zu meinem heutigen Rezept. Es geht um das Gericht Soljanka. Ursprünglich aus Osteuropa ist die säuerliche und leicht scharfe Suppe einer meiner Lieblinge und war früher auf keiner Feier wegzudenken. Im Original wird sie wohl mit Fleisch zubereitet. Ich kenne sie aber mit Wurststückchen, daher ist sie mancherorts auch als Resteessen verpönt. Aber wenn Soljanka gut gemacht ist, kann sie auch als Hauptmahlzeit durchgehen.

Bei Soljanka ist es wie mit so manch anderem Gericht, sie schmeckt am nächsten Tag wieder erwärmt noch viel besser. Also wenn ihr Zeit und Muse habt, dann bereitet sie ruhig vor und genießt sie schön durchgezogen.

Nun aber zum Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen, variieren und genießen.

Soljanka

Als Equipment benötigt ihr:

  • Brett und Messer
  • einen großen Topf
  • Messbecher, Waage

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200g Salami
  • 200g Fleischwurst oder Jagdwurst
  • 200g Speckwürfel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Glas Letscho (Paprikazubereitung)
  • 100g Tomatenmark
  • 4-6 Gewürzgurken
  • das Wasser von den Gewürzgurken (etwa 100ml)
  • 1 – 1,5 Liter Brühe (am besten Fleischbrühe)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chilipulver
  • Creme fraiche zum toppen
  • Petersilie, Lauchzwiebel oder Schnittlauch zum toppen

Zubereitung (etwa 40 Minuten):

  1. Wurst, Speck, Zwiebel, Knoblauch und Gurken würfeln. Von den Gurken was zur Dekoration aufheben.
  2. den Speck und die Fleischwurst in einem kleinen Schluck Öl oder Schmalz anbraten
  3. dann die Salami, Zwiebeln und Knoblauch zugeben, bis die Zwiebeln glasig sind
  4. das Tomatenmark zugeben und kurz mit anschwitzen
  5. nun das Letscho und Gewürze dazugeben, mit dem Gurkenwasser und der Brühe angießen, aufkochen lassen und mindestens 30 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen
  6. die Soljanka abschmecken und nachwürzen
  7. Servieren und genießen, ich toppe die Suppe gern mit Creme fraiche und Kräutern. Dazu passt natürlich am besten frisches Brot.

Nun wünsche ich euch beim nachkochen viel Spaß und lasst es euch schmecken. Ich hoffe ich kann euch in den nächsten Tagen noch viele weitere Rezepte aus meiner Kindheit präsentieren.

Weitere Suppenrezepte die euch interessieren könnten:


Gebackene Aubergine mit Pak Choi

Ein veganes asiatisches Rezept für Pak Choi und Aubergine

Hurra, ich lebe noch!

Hallo ihr Lieben, ich wollte mich mal wieder zurück melden. Es ist so viel passiert und ich habe mein Leben einmal komplett umgekrempelt. Nun komme ich in meiner neuen Heimat langsam an und es kehrt Ruhe ein, so kann ich mich nun auch wieder meinem Blog und meinen Rezepten widmen. Schließlich hat sich einiges angesammelt, denn natürlich habe ich weiter gekocht, man muss sich ja ernähren und ich habe natürlich auch weiter fotografiert. Also habe ich ganz viel Material für euch und ich will versuchen in den nächsten Wochen ganz viel davon mit euch zu teilen. Ihr seht also es bleibt spannend und ich nehme euch bei meiner aufregenden Reise durch die Küchen dieser Welt weiter mit.

#veganuary

Ich habe mich nach den Feiertagen und der ganzen Futterei entschlossen mal einen Monat vegan zu leben. Das tut nicht nur mir und meinem Körper gut, das ist vor allem auch gut für unsere Umwelt. Da ich das schon ein paar mal gemacht habe, weiß ich leider schon jetzt, dass es nicht für immer sein wird. Denn ich liebe Milchprodukte, Eier, Fisch und auch mal gutes Fleisch einfach zu sehr. Daher wird es weiterhin eine bunte Mischung bei mir bleiben. Gelegentlich, also mehrmals im Jahr, versuche ich es ja auch mit der Low Carb Ernährung, weil mir das immer wieder sehr gut tut. Naja und dann kommen mir wieder meine geliebte Pizza und Pasta dazwischen. Ich esse und genieße halt einfach zu gern. Außerdem sollte man das Leben auch in vollen Zügen genießen.

Was mir bei veganen Gerichten wichtig ist

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, ich mag es bunt gemischt und gern auch würzig. Einem bestimmten Ernährungsstil komplett zu leben, würde ich nie schaffen, da ich all zu gern bunt durcheinander esse. Man könnte es wohl intuitiv nennen. Genau wie die vegane Phase intuitiv ist, weil ich gemerkt habe, dass mein Körper das mal braucht.

Wichtig ist mir vor allem dass es bunt ist, das es schmeckt und das mein Essen abwechslungsreich ist. Daher kann ich bei der veganen Form zum Beispiel nicht jeden Tag Salat oder Reis mit Gemüse essen. Da würde ich glaub ich verrückt werden. Nun habe ich es im Januar 2021 versucht vegan zu leben und ich kann nur sagen, es war spannend, lecker und aber auch anstrengend zugleich, denn ich bin ja so ein Käsesuchti und habe da echt meine Probleme auf meinen geliebten Käse zu verzichten.

Jetzt möchte ich ein paar vegane Rezepte mit euch teilen und euch vielleicht auch ein bisschen inspirieren mehr Gemüse zu essen und auch mal in einer anderen Form zu probieren.

Asiatische Aubergine und Pak Choi

Pak Choi und Aubergine, ein veganes Rezept

Nun aber zu meinem ersten Rezept für euch. Es ist ein sehr leckeres Gemüsegericht mit Pak Choi und Aubergine. Beide Sorten mag ich sehr gern und wenn sie dann noch asiatisch zubereitet sind, dann sind sie super lecker. Für mich ist dieses Essen ohne Beilagen schon super, aber ihr könnt natürlich auch sowas wie Reis oder asiatische Nudeln dazu machen.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Pak Choi
  • 1 Aubergine (mittelgroß)
  • 1 Stange Frühlingslauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 6 EL Sojasauce
  • 2 EL Reisessig
  • 2 TL Hoi Sin Paste
  • 4 EL Agavendicksaft
  • 1 Messerspitze Chilipaste
  • Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Chililocken
  • eventuell Zucker und Zitronen- oder Limettensaft
  • für die Deko Hanfsaat oder auch Sesam

Benötigtes Equipment:

  • Backofen auf 180° C vorgeheizt (Ober- und Unterhitze)
  • Backblech oder eine ofenfeste Form
  • Pfanne
  • Schüsseln
  • Messer, Brett
  • Backpinsel
  • Löffel, Gabel

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen
  2. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Frühlingslauch in feine Ringe schneiden, für später bei Seite stellen.
  3. Die Aubergine waschen und längs in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden, diese dann kreuzförmig einschneiden und auf das Backblech oder in eine Auflaufform legen
  4. Für die Marinade der Auberginen folgen Zutaten in kleinen Schüssel verrühren: 1 Prise Salz und Pfeffer, 1 Prise Knoblauchgranulat, 3 EL Sojasauce, 1 EL Olivenöl, 1 EL Reisessig, 2 EL Agavendicksaft, etwas Chilipaste (nach Geschmack)
  5. Anschließend die Auberginenscheiben mit der Marinade einpinseln und im Ofen bei 180° C etwa 25 Minuten backen so dass sie goldbraun werden und wer es mag sogar etwas knusprig an manchen Stellen. Ich schaue öfter mal nach ihnen, da sie am Ende schnell schwarz werden können. Zusätzlich pinsele ich sie bei der Hälfte der Zeit gern noch einmal mit etwas Marinade ein.
  6. Währenddessen den Pak Choi waschen und längs halbieren. Vorsichtig, dass er euch nicht auseinander fällt.
  7. Das restliche Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Pak Choi langsam, bei mittlerer Hitze, anbraten. In der Pfanne mit Salz und Pfeffer würzen. Wer es mag auch gern mit ein paar Chiliflocken. Ich brate den Pak Choi in der Pfanne immer langsam und sacht an, so muss man ihn nicht kochen und ich finde ihn so leckerer.
  8. Den Pak Choi aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen. Die Pfanne wieder erhitzen und mit der restlichen Sojasauce (3 EL) ablöschen. Die Hoi Sin Paste, 1 EL Reisessig, 2 EL Agavendicksaft und wer mag etwas Chilipaste dazu geben. Kurz aufkochen lassen, so das es leicht sämig und glänzend wird und abschmecken. Es hat einen tollen asiatischen Geschmack und passt perfekt zu dem Gemüse.
  9. Bei den Zutaten muss man sich etwas ran kosten, da je nach Marke oder auch Herkunftsland alle unterschiedlich schmecken. Wenn es also zu sehr nach Essig schmeckt, noch etwas Süße und Sojasauce dazu geben. Und wenn es zu salzig vom Soja ist , etwas Süße und notfalls auch ein wenig Wasser dazu geben. Auch Zitronen- oder Limettensaft passen sehr gut.
  10. Nun alles anrichten. Als erstes eine Auberginenscheibe, dann den Pak Choi drauf setzen, mit Sauce garnieren und umranden. Mit Hanfsaat oder auch Sesam und den Lauchringen garnieren.

Zu diesem Essen passen natürlich auch Sättigungsbeilagen wie Reis oder auch asiatische Nudeln. Also viel Spaß beim Kochen und lasst es euch schmecken und lasst mir gern einen Kommentar da.

Weitere spannende Rezepte findet ihr hier:
Pak Choi und Aubergine auf asiatische Art


Selbstgemachter Fichtennadelhonig aus Maispitzen

Ein Rezept für eine Art Honig oder Sirup aus jungen Fichtennadeln

I Beitrag enthält Werbung I

Es ist Mai und im Mai kann man wunderbar junge Fichtenspitzen ernten und daher geht es heute um Fichtennadelhonig. Das sind die kleinen jungen Triebe von Fichtenbäumen. Dies solltet ihr idealerweise auf eurem eigenen Grundstück sammeln oder bei Bekannten pflücken. Wenn ihr in Wäldern sammelt, solltet ihr besser vorher jemanden (wie Forstleute) fragen ob ihr das dürft. Gesammelt wird am besten nur von mittelgroßen oder großen Bäumen. Denn kleine sollen ja noch wachen. Allerdings bitte nur immer eine Hand voll und niemals die Spitze pflücken. Da ja die Bäume weiterhin nach oben und grade wachsen sollen. Damit die Spitzen nicht stocken, am besten in einem Netz oder einem luftdurchlässigen Stoffbeutel sammeln. Außerdem idealerweise am selben Tag noch weiter verarbeiten. Also einlegen oder zum Trocknen vorbereiten.

die frisch gesammelten Fichtenspitzen im Netz

Man kann den Sirup um den es heute geht als Brotaufstrich, zum kochen oder auch als Hustensaft verwenden. Denn Fichten und Tannen haben durch ihre ätherischen Öle wunderbar heilsame Wirkungen und sind gut für unseren Körper. Neben einem Honig kann man auch Öle, Tee, Zucker, Salze oder Badezusatz herstellen. Ich hoffe ich kann euch bald noch ein paar Rezepte vorstellen.

Hier ein paar positive Eigenschaften von Fichtennadeln:

Äußere Anwendung (zum Beispiel mit Ölen):

  • durchblutungsfördernd, um zum Beispiel Muskelschmerzen zu lindern
  • gegen Muskelkater und Verspannungen
  • wirksam gegen Rheuma, Hexenschuss und Gicht

Innere Anwendung:

  • antibakteriell, hilfreich bei Husten oder anderen Infektionen der Atemwege
  • lindert Husten und löst den Schleim
  • gegen Blasenentzündungen
  • fördert die Durchblutung
  • blutreinigend
  • entzündungshemmend

Nun aber langsam zur Zubereitung. Das Rezept was ich euch heute runter schreibe ergibt ungefähr 5 Gläser (ich habe alte Marmeladengläser und Honiggläser verwendet). Also jeweils um die 500 Gramm Inhalt. Schon einmal als Vorinformation, der Sirup verändert beim Kochem immer wieder seine Farbe und seine Konsistenz. Also je dicker und dunkler ihr ihn haben wollt, umso länger müsst ihr ihn köcheln lassen. Zwischendurch könnt ihr auch kleine Proben abnehmen, die ihr kurz in den Kühlschrank stellt, um so die Konsistenz zu testen.

Was ihr benötigt:

  • 500 g junge Fichtennadeln – wenn ihr den Sirup intensiver machen wollt könnt ihr auch mehr sammeln
  • einen Eimer
  • einen schweren Gegenstand zum Beschweren (der in den Eimer passt) – ich habe einen Teller benutzt
  • Waage oder Messbecher
  • einen großen Topf
  • 3 Bio Zitronen
  • 2 Kilogramm Zucker
  • saubere und trockene Gläser* mit passenden Deckeln, je nach Größe unterschiedliche Mengen – ich habe 5 benötigt á etwa 500 Gramm
  • 1 Tag Zeit
Nadeln im Wasser – bevor sie ruhen
Der Sud mit Spitzen und Zitrone vor dem ersten Kochen.

Fichtennadelhonig-Zubereitung:

  1. Als erstes die gesammelten Fichtennadeln im Spülbecken oder in einer großen Schüssel in kaltem Wasser waschen. Dann die Nadeln in einem Sieb auffangen und in den Eimer geben.
  2. Nun den Eimer mi frischem, kaltem Wasser auffüllen, so dass die Spitzen mit Wasser komplett bedeckt sind. Anschließend einen Teller oder anderen Gegenstand darauf legen. Damit alles im Wasser versinkt und bedeckt bleibt.
  3. Den Eimer nun bis zum nächsten stehen lassen. Also mindestens 12 Stunden, damit der Sud entsteht. Bei mir waren es etwa 16 Stunden.
  4. Nach der Ruhephase habe ich etwa 3 Liter von dem Sud aus dem Eimer in den Topf gegeben und einen großen Schwung der Nadeln dazu gegeben.
  5. Die geschnittenen Zitronen habe ich hinzu gegeben.
  6. Alles zusammen habe ich aufkochen lassen und etwa 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
  7. Danach die Nadeln und die Zitronen durch ein Sieb abgießen und den Sud auffangen.
  8. Davon nun die 2 Liter Sud für euren Honig abmessen und in den Topf zurück geben.
  9. Anschließend mit genauso viel Zucker vermischen. Ich habe 2 Liter Fichtenwasser gehabt, also habe ich es mit 2 Kilo Zucker aufgefüllt. Den Zucker durch Rühren auflösen.
  10. Hier könnt ihr noch einmal kosten ob es euch genug Säure enthält. Gegebenenfalls dann etwas Zitronensaft dazu geben
  11. Jetzt den Sirup aufkochen lassen und bei geringer Hitze etwa 30-60 Minuten köcheln lassen. Er verändert immer wieder seine Konsistenz und seine Farbe. Das heißt er wird immer dickflüssiger und dunkler.
  12. Nach ca. 30 Minuten habe ich das erste mal gekostet – bitte vorsichtig der Sirup ist ja extrem heiß. Ich habe mich insgesamt für eine Kochdauer von 90 Minuten entschieden, da ich den Honig dunkel und dickflüssig haben wollte. Beim nächsten Mal werde ich es noch länger versuchen.
  13. Wenn euch euer Honig schmeckt und gefällt könnt ihr ihn in die vorbereiteten Gläser abfüllen und diese gut verschließen.
  14. Ich lagere den Fichtennadelhonig im Kühlschrank, aber das geht sicher auch im Keller. Da sehr viel Zucker enthalten ist, müsste er sich auch extrem lange halten.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und beim anschließenden Nachkochen vom Fichtennadelhonig. Und ich hoffe er schmeckt euch so gut wie mir. Es gibt sicher viele Varianten für dieses Rezept und ich hoffe ich kann demnächst noch ein paar ausprobieren. Noch ist die Saison ja nicht vorbei.

[Werbung] Habt ihr alles was ihr für dieses Rezept benötigt?

Habt ihr alles, was ihr für dieses Rezept benötigt? Falls nicht, bekommt ihr das richtige Zubehör direkt hier bei Amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich eine kleine Provision an qualifizierten Verkäufen. Der Preis erhöht sich für euch jedoch nicht. Mehr zum Thema Affiliate Links erfahrt ihr unten*.

Einmachglas mit Bügelverschluss – Original Bormioli Fido – Größe: 0.5 Liter

Weck 36 Honig Gläser 500g im 12er Honigkarton mit Schraubdeckel Kunststoffdeckel

Kilner – Honigtopf mit Deckel und Honignehmer / Honigspender – Glas – schöne Vintage Optik

Rezept für Fichtennadelhonig

*Diese Seite enthält Affiliate Links von Amazon.de, die dabei helfen diesen Blog zu finanzieren. Kaufen Sie etwas über einen der Links, erhalte ich eine kleine Provision. Es entstehen dabei keinerlei zusätzliche Mehrkosten für Sie. Ich gehe mit Affiliate Links sehr verantwortungsvoll um und empfehle nur Produkte von deren Nutzen und Mehrwert ich überzeugt bin und die ich selber nutze. Wenn Sie dazu Fragen haben, dürfen Sie mich gerne kontaktieren. Da es sich bei den Links um reine Textlinks handelt, werden auf der Seite von loveliveeatleipzig keine Cookies gesetzt. Mehr Informationen darüber findet Sie auch hier.


LowCarb Paprika-Hackfleisch-Suppe mit Feta

Ein würziges Low Carb Rezept – Suppenwoche Teil 11

Und wieder hat die Käsesucht bei mir zugeschlagen. Deshalb möchte ich euch heute meine würzige Paprikasuppe mit Hackfleisch und Feta vorstellen. Sie wird warm serviert und ist dadurch ideal für kalte Tage. Zudem ist sie es auch noch ein Low Carb Rezept und ich hoffe ihr mögt es.

Low Carb Paprika-Hackfleisch-Suppe

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 rote Paprika in Würfel geschnitten
  • 150 g Rinderhackfleisch
  • 1 Schalotte in Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Paprikapulver
  • 1 TL Honig
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1-2 EL Sambal Oelek
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver, getrocknete mediterrane Kräuter (wie Thymian, Oregano oder Rosmarin)
  • 750 ml Brühe (Rinderbruühe- oder Gemüsebrühe, statt 100 ml Brühe kann man auch Weißwein nutzen)
  • 150g Fetakäse in Würfel geschnitten
  • für das Topping Chiliringe, 50 g Fetakäse in Würfeln, 1 EL Olivenöl

Als Equipment benötigt ihr:

  • großen Topf
  • Waage
  • Messbecher
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine
  • Brett und Küchenmesser

Zubereitung:

  1. 1 EL Olivenöl für die Suppe im Topf erhitzen. Daraufhin das Hackfleisch bei starker Hitze scharf anbraten. Anschließend mit Salz Pfeffer und etwas Chilipulver würzen
  2. Danach das Fleisch aus dem Topf nehmen und bei Seite stellen.
  3. Nun in den Topf 1 EL Olivenöl erhitzen und die Schalotte und den Knoblauch bei mittlerer Hitze farblos dünsten.
  4. Die Paprikawürfel anschließend hinzu geben, das Paprikapulver unter mischen und kurz mit braten. Alles mit der Brühe ablöschen.
  5. Darauf folgend die Suppe bei geringer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
  6. Das Sambal Oelek, Honig, Zitronensaft und den Feta in die Suppe einrühren. Danach alles pürieren.
  7. Abschließend das Hackfleisch unter rühren, sowie die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Anschließend die Suppe in Schüsseln servieren und mit den Toppings garnieren.

Ich wünsche euch viel Spaß beim kochen und lasst es euch schmecken.

Weitere warme Low Carb Suppen für Euch:

Low Carb Paprika-Hackfleisch-Suppe