Low Carb Rucola-Feta-Suppe

Ein würziges Low Carb Rezept – Suppenwoche Teil 10

Jetzt im Mai kommen so langsam sommerliche Gefühle bei mir auf. In meinem Kleingarten in Leipzig beginnt alles zu wachsen und zu blühen und ich konnte sogar den ersten Salat schon ernten. Daher möchte ich heute ein sommerliches Suppenrezept vorstellen – meine Low Carb Rucola-Feta-Suppe. Mit würzigem Rucola, Feta und karamellisierten Tomaten. Für diese Tomaten habe ich dieses mal ausnahmsweise Zucker verwendet, denn ohne ist es einfach nicht das Selbe. Wer natürlich sich strickt Low Carb oder ketogen ernährt lässt den Zucker bitte weg. Ihr könnt ihn durch mit einem alternativen Süßungsmittel ersetzen.

Zutaten für ca. 2 Portionen:

Für die Suppe:

  • 50 g Rucola – gewaschen und gehackt
  • 70 g Feta gewürfelt
  • 1 Schalotte gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe gehackt
  • 2 EL Butter
  • 400 ml Brühe (ich habe Gemüsebrühe verwendet)
  • 100 ml Milch
  • 50 ml Sahne
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • als Topping frittierter Rucola und karamellisierte Tomaten
frittierter Rucola

Für die Tomaten:

  • 100 g Tomaten – ich habe halbierte Datteltomaten verwendet
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

An Equipment benötigt ihr:

  • Großen Topf
  • kleine Pfanne
  • Brett und Küchenmesser
  • Waage
  • Messbecher
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine
gehackter Rucola und Tomaten

Zubereitung:

  1. Die Butter für die Suppe im Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin glasig dünsten
  2. Mit der Brühe und der Milch ablöschen und aufkochen lassen
  3. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
  4. Nun alles bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten, ohne Deckel, köcheln lassen
  5. Anschließend den Feta, die Sahne und den Zitronensaft in die Suppe geben
  6. Die Suppe pürieren und noch einmal abschmecken und bei kleiner Hitze warm halten
  7. Die Butter für die Tomaten in einer kleinen Pfanne erhitzen. Anschließend die Tomaten dazu geben und anbraten.
  8. Nun den Zucker dazu geben und die Tomaten karamellisieren. Mit Salz und Pfeffer servieren.
  9. Die Suppe in Schüsseln servieren und mit den Tomaten und dem Rucola toppen.

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim nachkochen.

Weitere warme Low Carb Suppen:

Rucola-Süppchen

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Kaltes Avocado-Gurken-Süppchen mit Kichererbsen-Topping

Ein erfrischendes Low Carb Rezept für den Sommer – Suppenwoche Teil 7

Neben meiner Liebe zu Käse und Bacon, habe ich auch eine starke Liebe zur Avocado entwickelt. Daher ist sie nun das Thema für meine heutige kalte Low Carb Suppe. Durch Avocado, Gurke und Limette ist das kalte Sommersüppchen wunderbar erfrischend und leicht. Als Topping habe ich dieses mal gebackene Kichererbsen benutzt. Jedoch könnt passen auch Garnelen oder Croutons super dazu. Ich wünsche euch daher viel Freude beim nachkochen und genießen.

Low Carb Avocado-Gurken-Suppe

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 reife Avocado – gewürfelt
  • 1 grüne Gurke mit Schale gewürfelt
  • 1/2 Chilischote in Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe gehackt
  • 1 Schalotte in Würfel geschnitten
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 200 g griechischer Joghurt
  • 1 EL Limetten- oder Zitronensaft
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • als Topping gebackene 1 EL Olivenöl, Kichererbsen, Chiliringe von der anderen Hälfte der Chilischote, Schalottenringe

An Equipment benötigt ihr:

  • eine große Schüssel
  • Messbecher
  • Waage
  • Brett und Küchenmesser
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine

Zubereitung:

  1. Die gewürfelte Avocado, Gurke, Schalotte, Chili und Knoblauch in die Schüssel geben.
  2. Nun die Brühe, den Joghurt, den Honig und den Zitronensaft hinzu geben.
  3. Anschließend alles fein pürieren und mit den Gewürzen abschmecken.
  4. Im Anschluss die Suppe für mindestes eine Stunde kalt stellen.
  5. Schließlich die Suppe in Schalen oder Gläsern anrichten und mit den Toppings garnieren und genießen.

Weitere Rezepte für kalte Low Carb Suppen:

Low Carb Avocado-Gurken-Suppe


Parmesan-Knoblauch-Süppchen

Ein herzhaftes und wärmendes Low Carb Rezept – Suppenwoche Teil 5

Kennt ihr das? Wenn man etwas wärmendes braucht und etwas für die Seele? Dieses einfache Rezept hier erfüllt für mich beide Bedürfnisse und ich hoffe es schmeckt euch genauso gut wie mir. Viel Spaß beim nachkochen.

Parmesan-Knoblauch-Süppchen

Zutaten für 1 große Portion oder 2 Vorspeisenportionen:

  • 3 Knoblauchzehen, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 1 EL Olivenöl
  • 200ml Brühe (Gemüse- oder Rinderbrühe, ich habe ein Instantprodukt genutzt)
  • 50 ml Weißwein (kann man auch mit Brühe ersetzen)
  • 35g geriebenen Parmesan (es funktionieren natürlich auch andere leckere Hartkäsesorten)
  • 50ml Milch
  • 50ml Sahne
  • 2 Eigelb
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • Lauchzwiebelringe als Topping, hier kann man auch Croutons ergänzen o.ä.

Was ihr an Equipment benötigt:

  • mittelgroßer Topf
  • Messbecher
  • Waage
  • Brett und Küchenmesser
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine
  • eine kleine Schüssel

Zubereitung:

  1. das Eigelb, die Milch, Sahne und den Parmesan in der Schüssel mit dem Schneebesen verrühren – zur Seite stellen
  2. das Olivenöl im Topf erhitzen und den Knoblauch bei mittlerer Hitze glasig dünsten
  3. mit der Brühe und dem Weißwein ablöschen und aufkochen lassen
  4. nun das Ei-Sahne-Käse-Gemisch unter rühren
  5. unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten kochen
  6. die Suppe nun pürieren
  7. mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen – vorsichtig salzen, da Brühe und Parmesan schon salzig sind
  8. Heiß servieren und mit Lauch garnieren, wer mag kann auch noch Croutons ergänzen

ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen und lasst es euch schmecken. Natürlich freue ich mich auch sehr über eurer Feedback und eure Kommentare.

Parmesan-Knoblauch-Süppchen

Zucchinisuppe mit Gorgonzola

Low Carb Süppchen mit mediterranem Touch – Suppenwoche Teil 4

Ich habe momentan eine Suppenphase und lebe diese auch voll aus 🙂 Daher gibt es heute von mir ein vegetarisches Rezept mit Zucchini und einem leckeren Topping. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Rezept und beim Nachkochen.

Zucchinisuppe mit Gorgonzola und Creme fraiche

Rezept für 2 Portionen:

  • 2 Portionen
  • 2 Zucchini gewürfelt
  • 1 Schalotte gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • Gorgonzola und Creme fraiche zum garnieren

Was ihr an Equipment benötigt:

  • großer Topf
  • Pürierstab oder Mixer oder Küchenmaschine
  • Messbecher
  • Waage
  • Kochlöffel
  • Küchenmesser und Brett

Zubereitung:

  1. die Schalotten und den Knoblauch im Topf mit Olivenöl anschwitzen
  2. die Zucchini kurz mit andünsten
  3. mit der Gemüsebrühe ablöschen und etwa 10 Minuten kochen, dann pürieren
  4. würzen und abschmecken
  5. mit Gorgonzola und Creme fraiche anrichten
Zucchinisuppe mit Gorgonzola

kaltes schwedisches Heidelbeer-Süppchen

Ein süsses und kaltes Rezept aus Schweden – Suppenwoche Teil 2

Heute gibt es wieder ein Rezept von mir und wieder ein Suppen-Rezept. Ich hoffe meine Suppenphase hält noch eine Weile an, denn es macht echt Spaß und es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Eine kalte und süße Suppe aus Schweden mit Heidelbeeren als Grundlage. Es schmeckt ganz wunderbar erfrischen und ist ideal für den Sommer, da es auch sehr an eine Kaltschale erinnert. Im Original wird sie wohl mit Griesnocken serviert, ich habe mich hier für Ricottanocken entschieden, um ein paar Kohlenhydrate zu sparen. Ich habe mich auch für Heidelbeeren aus dem Glas entschieden, da frische Blaubeeren gerade keine Saison haben. Aber mit frischen ist es sicher auch lecker, hier muss mann dann bedenken, dass man dann sicher nach süßen muss.

Schwedische Heidelbeersuppe

Rezept für etwa 4 Portionen:

  • 1 großes Glas Heidelbeeren (enthält etwa 16g Kohlenhydrate auf 100g) wer kann sollte natürlich frische Blaubeeren nutzen, dann etwa 400g
  • 1 Apfel in Würfel geschnitten (ich habe einen grünen, leicht säuerlichen genutzt)
  • 1 Prise Zimt, 1 Prise Salz
  • 400 ml Wasser
  • 1 L Zitronensaft
  • frische Heidelbeeren, Minze, Ricotta, Creme fraiche oder Sahne als Topping
  • optional 1 Süßungsmittel zum Abschmecken
  • optional 1 EL Bindemittel eurer Wahl, wenn euch die Suppe zu dünn ist – ich habe es einmal mit 1EL Polentagries ausprobiert, den habe ich beim kochen mit eingestreut – hat sehr gut funktioniert

Was ihr an Equipment benötigt:

  • großer Topf
  • Brett und Schneidemesser
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschiene

Zubereitung:

  1. den Inhalt des Glases (Heidelbeeren und Saft) in den Topf geben, Apfelwürfel, Zimt, Salz, Zitronen und das zusätzliche Wasser dazu geben
  2. alles zusammen aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten kochen lassen, ich habe nach etwa 5 Minuten die Polenta hinzu gegeben und mit gekocht um etwas mehr Bindung zu haben
  3. die Suppe pürieren
  4. die Suppe für mindestens eine Stunde kalt stellen und ziehen lassen
  5. nun noch einmal Abschmecken – eventuell nach süßen (bei frischen Beeren)
  6. mit Beeren, Minze und Ricotta servieren

Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dem Rezept und lasst es euch schmecken.


BBQ Dessert – Marshmallows und Erdbeeren

Habe ich euch schon erzählt dass ich total auf Marshmallows stehe? Ich denke nicht, daher muss ich das jetzt nachholen. Und ich muss noch viel mehr mit den Dingern experimentieren, da gibt es noch so viele Möglichkeiten.

Flambierte Marshmallows
Flambierte Marshmallows

Das ist wirklich eine geniale Erfindung. Ich habe die Teile noch nie selbst gemacht, aber dass muss ich auch mal machen, das müsste sogar Low Carb gehen. Aber manchmal geht es einfach nicht anders und man muss das essen, worauf man gerade Appetit hat und wenn ich Lust auf Pizza, Sushi oder Marshmallows habe, dann bringt es auch nichts das ewig zu unterdrücken. Denn dann artet es irgendwann in einer Fressorgie aus und die ist dann schlimmer als sich einfach mal 3 Marshmallows zu gönnen.

Ich habe letztens eine Kombination mit Erdbeeren probiert, diese habe ich mit einem kleinen Flambiergerät karamellisiert, aber das geht natürlich auch auf dem Grill, über einem Lagerfeuer oder im Backofen, je nach dem was euch am liebsten ist.

Für eine Portion braucht ihr etwa 2 große Erdbeeren und 8 Marshmallows, je nachdem wie süß ihr es mögt, vielleicht schmeckt es euch ja auch mit je nur einem Marshmallow besser. Die Erdbeeren putzen und halbieren und die Spieße vorbereiten. Ich habe die Marshmallows dann rundherum vorsichtig flambiert. Dann sieht das Ergebnis aus wie auf den Bildern.

Wenn ihr die Spieße im Backofen machen wollte, dann heizt diesen auf 250° C (in der Grillfunktion) hoch heizen. Die Spieße, mit der Erdbeere und deren Schnittseite nach unten, auf einem Blech, das mit Backpapier ausgelegt ist, stellen. Dann auf der mittleren Schiene ca. 5 Minuten backen, bis der Marshmallow leicht bräunt und weich ist.

Wenn ihr einen Grill benutzen wollt, dann einen mit Deckel, denn dann habt ihr einen ähnlichen Effekt. Hier könnt ihr eine Alugrillschale als Behälter nutzen oder ein Holzbrett zum Grillen und Räuchern, die gibt es mittlerweile überall und sind auch nicht so teuer (denkt daran dass ihr es wässern müsst)

Wenn ihr ein Lagerfeuer nutzen wollt, dann braucht ihr natürlich lange Spieße oder Stöcke, ein ordentliches Feuer und Fingerspitzengefühl. Ich weiß nur dass man die Marshmallows nicht ins direkte Feuer halten darf und am besten über Glut, aber ansonsten ist es echt Erfahrungssache.  Das Ergebnis von Marshmallows die über Glut gegart sind seht ihr im Bild.

Marshmallow über Glut gegrillt
Marshmallow über Glut gegrillt

So nun wünsche ich euch viel Spaß beim grillen oder backen, am besten mit Freunden oder der Familie. Demnächst werde ich noch eine Variante mit Schokolade probieren, es bleibt weiter spannend.

Marshmallows und Erdbeeren
Marshmallows und Erdbeeren