Gegrillter Mais mit Toppings

Mittlerweile haben wir September und es wird langsam Herbst. Aber grillen oder gegrilltes essen kann man ja bekanntlich immer. Oder wie seht ihr das? Und da es wunderbar zur Saison passt, zeige ich heute eine meiner liebsten Formen Mais zuzubereiten. Egal ob gegrillt, gebraten in der Pfanne oder im Ofen gebacken, Mais ist einfach eine tolle Beilage oder auch wenn es mehrere sind, eine leckere Hauptkomponente. Und da er im Spätsommer und auch Herbst Saison hat, ist jetzt ein toller Zeitpunkt ihn mal wieder auf den Tisch zu bringen.

Ich habe mich dieses mal für eine Zubereitung in der Grillpfanne entschieden, aber ihr könnt natürlich auch eine der anderen Methoden verwenden. Wenn ihr den Mais als Beilage verwendet, dann reicht einer pro Person. Solltet ihr nur Mais essen wollten, wären 2 Stück pro Person mindestens nötig.

Equipment:

  • Pfanne oder Grill oder Ofen
  • Messer und Brett

Zutaten für 2 Portionen als Beilage:

  • 2 vorgegarte Maiskolben
  • 50g Parmesan gehobelt
  • 4 EL Creme fraiche
  • 1/2 Bio-Limette
  • 2 EL Butterschmalz oder Butter
  • Petersilie gehackt
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Zitronensaft oder Limettensaft

Zubereitung:

  1. Die Maiskolben auspacken und eventuell abspülen und trocken tupfen
  2. Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und die Maikolben langsam goldbraun darin braten
  3. In der Zwischenzeit Parmesan hobeln, Petersilie hacken und die Creme fraiche mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft verrühren
  4. Am Ende die Pfanne aus stellen und den Parmesan auf den heißen Mais geben. Er kann ruhig leicht anschmelzen
  5. Den Mais nun mit Creme fraiche, Petersilie und Chiliflocken garnieren. dazu Limettenstücke reichen

Nun könnt ihr einfach genießen. Natürlich könnt ihr während des Essens mehr Parmesan oder auch Butter ergänzen. Das kann in meinen Augen nie genug sein. Lasst mir gern einen Kommentar da, wie ihr Mais am liebsten esst.

Gegrillter Mais mit Creme fraiche
Mais mit Creme fraiche zum BBQ

Gebackener Butternutkürbis mit Fetakäse

Die Kürbissaison geht langsam los. Bei den ersten Freunden von uns werden sie schon reif. Ich liebe Kürbis so sehr und freue mich schon jetzt so sehr auf den ersten selbst angebauten Kürbis aus dem zukünftigen Garten. Es gibt 3 Sorten die später definitiv angebaut werden müssen, denn die liebe ich einfach zu sehr und da muss mein Schatz durch. Zum Glück mag er Kürbis auch gern. Die Sorten sind Spaghettikürbis, Butternut und Hokkaido (genau in der Reihenfolge) und dann noch große Kürbisse zum Schnitzen und dekorieren.

Was sind eire liebsten Kürbissorten? Lasst mir gern einen Kommentar da.

Heute geht es aber um den Butternutkürbis. Ein toller Kürbis besonders zum Backen geeignet, super für eine Lowcarb oder auch vegetarische /vegane Ernährung und wenn ihr ihn selbst anbaut oder regional kauft hat er eine tolle CO² Bilanz. Er hat zartes Fruchtfleisch mit einem leicht buttrigen Aroma und einer leichten Süße.

Ich habe ihn dieses mal in einen Fächer geschnitten, mariniert und gebacken. Am Ende, wie bei mir fast immer, habe ich den Kürbis mit Kräutern und Käse verfeinert. Ich esse ihn gern komplett so ohne andere Beilagen, aber natürlich könnt ihr dazu Fleisch, Wild und auch Brot kombinieren. Nun aber kommt das Rezept für euch, welches ihr natürlich auch wieder wunderbar abwandeln könnt, indem ihr den Käse tauscht, asiatische Noten reinbringt oder ein Topping ergänzt. Ein Kürbis reicht für etwa 4 Portionen, natürlich je nach Größe, Hunger und Beilagen.

Fertiger Kürbis mit Kürbiskernen

Equipment:

  • Brett und Messer (groß und klein)
  • Ofen
  • Auflaufform
  • großer Löffel

Zutaten:

  • 1 Butternutkürbis
  • 3 EL Olivenöl
  • 150g Fetakäse
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver, Knoblauchpulver, wer mag Chili
  • optional: frischer Knoblauch
  • zum Toppen: Kräuter (Petersilie zum Beispiel), Kürbiskerne, Nüsse oder Saaten

Zubereitung:

  1. Den Kürbis halbieren und mit dem Löffel die Kerne entfernen.
  2. Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen
  3. Nun vorsichtig den Kürbis schälen, bitte nicht verletzen dabei, ich nutze ein kleines Messer.
  4. Anschließend die Kürbishälften fächerförmig, dünn einschneiden, ich versuche immer nicht durch zuschneiden damit er im Stück bleibt und ihn, mit der flachen Seite nach unten, in eine Auflaufform setzen.
  5. Das Olivenöl und die Gewürze zu einer Marinade verrühren und den Kürbis damit einpinseln
  6. Im Anschluss könnt ihr die Kürbishälften im Backofen bei 180° ca. 30 Minuten backen bis er schon fast gar ist. Das merkt ihr daran, wenn er weich wird, ihr könnt das zum Beispiel wie bei Kartoffeln mit einem Holzstäbchen oder spitzen Messer testen.
  7. Den Feta nun auf dem Kürbis verteilen und noch einmal etwa 15 Minuten backen.
  8. Vor dem Servieren mit Kräutern und Nüssen garnieren und dann einfach genießen.
Butternutkürbis mit Feta

Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim nachkochen und lasst es euch schmecken. Lasst mir auch gern einen Kommentar da, wie ihr den Kürbis gern zubereitet.

vegane Variante vom Butternutkürbis
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Gebackener Kürbis mit Feta

Gebackener Mörhen mit Ziegenkäse

Heute stelle ich euch eines meiner liebsten Gemüsegerichte vorstellen. Glasierte Karotten aus dem Ofen mit Käse verfeinert. Würzig und gesund zugleich und ihr könnt ganz easy eure tägliche Portion Gemüse futtern. Ich esse davon sehr viel um satt zu werden und um auf andere Beilagen zu verzichten. Natürlich könnt ihr auch Brot oder Baguette dazu kombinieren, das passt natürlich sehr gut. Auch bei der Käseauswahl ist das Gericht sehr flexibel. Ich habe es bereits mit Ziegenkäse, Feta und sogar veganem Käse kombiniert. Hier sind keine Grenzen gesetzt. Sicherlich würden auch Garnelen sehr gut passen oder auch kurzgebratenes Lamm. Also probiert es einfach aus und lasst mir gern einen Kommentar da, wie eure Kombination aussah.

Gebackene Karotten mit Ziegenkäse

Nun aber zur Zubereitung und zum Rezept.

Equipment:

  • Schäler
  • Auflaufform
  • Ofen
  • Brett und Messer

Zutaten für 3 Portionen:

  • etwa 700g Karotten, je nach Hunger und Beilagen
  • 150g Ziegenfrischkäse, es geht aber auch Feta oder eine andere Variante
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig oder ein anderes Süßungsmittel
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauchpulver
  • optional: frische Schalotten und frischer Knoblauch
  • Zum Toppen nehme ich gern noch Nüsse wie Mandeln oder Walnüsse, frische Kräuter (in meinem Fall oft Petersilie und Zimmerknoblauch)
Variante mit ganzen Möhrchen, Schalotten und Knoblauch

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen
  2. die Karotten schälen oder auch nur putzen, wenn sie Bioqualität haben oder sogar aus dem eigenen Garten sind
  3. Möhren in Stifte schneiden, so werden sie schneller gar, direkt in die Auflaufform legen
  4. Karottenstifte mit Olivenöl, Honig und den Gewürzen vermengen – wenn ihr Feta benutzt, könnt ihr diesen auch direkt mit drauf geben
  5. im Ofen nun bei 180° etwa 15 Minuten backen, bis sie weich sind, aber noch Biss haben und leicht glasiert sind
  6. den Käse könnt ihr nun drauf machen und gern im ausgeschalteten, aber noch warmen Ofen kurz warm werden lassen
  7. vor dem Servieren noch mit Kräutern und Nüssen garnieren und warm genießen

Ich wünsche euch mit dem Rezept ganz viel Spaß und lasse es euch schmecken.

Variante der Karotten mit Feta und frischem Knoblauch
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Gebackene Aubergine mit Pak Choi

Ein veganes asiatisches Rezept für Pak Choi und Aubergine

Hurra, ich lebe noch!

Hallo ihr Lieben, ich wollte mich mal wieder zurück melden. Es ist so viel passiert und ich habe mein Leben einmal komplett umgekrempelt. Nun komme ich in meiner neuen Heimat langsam an und es kehrt Ruhe ein, so kann ich mich nun auch wieder meinem Blog und meinen Rezepten widmen. Schließlich hat sich einiges angesammelt, denn natürlich habe ich weiter gekocht, man muss sich ja ernähren und ich habe natürlich auch weiter fotografiert. Also habe ich ganz viel Material für euch und ich will versuchen in den nächsten Wochen ganz viel davon mit euch zu teilen. Ihr seht also es bleibt spannend und ich nehme euch bei meiner aufregenden Reise durch die Küchen dieser Welt weiter mit.

#veganuary

Ich habe mich nach den Feiertagen und der ganzen Futterei entschlossen mal einen Monat vegan zu leben. Das tut nicht nur mir und meinem Körper gut, das ist vor allem auch gut für unsere Umwelt. Da ich das schon ein paar mal gemacht habe, weiß ich leider schon jetzt, dass es nicht für immer sein wird. Denn ich liebe Milchprodukte, Eier, Fisch und auch mal gutes Fleisch einfach zu sehr. Daher wird es weiterhin eine bunte Mischung bei mir bleiben. Gelegentlich, also mehrmals im Jahr, versuche ich es ja auch mit der Low Carb Ernährung, weil mir das immer wieder sehr gut tut. Naja und dann kommen mir wieder meine geliebte Pizza und Pasta dazwischen. Ich esse und genieße halt einfach zu gern. Außerdem sollte man das Leben auch in vollen Zügen genießen.

Was mir bei veganen Gerichten wichtig ist

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, ich mag es bunt gemischt und gern auch würzig. Einem bestimmten Ernährungsstil komplett zu leben, würde ich nie schaffen, da ich all zu gern bunt durcheinander esse. Man könnte es wohl intuitiv nennen. Genau wie die vegane Phase intuitiv ist, weil ich gemerkt habe, dass mein Körper das mal braucht.

Wichtig ist mir vor allem dass es bunt ist, das es schmeckt und das mein Essen abwechslungsreich ist. Daher kann ich bei der veganen Form zum Beispiel nicht jeden Tag Salat oder Reis mit Gemüse essen. Da würde ich glaub ich verrückt werden. Nun habe ich es im Januar 2021 versucht vegan zu leben und ich kann nur sagen, es war spannend, lecker und aber auch anstrengend zugleich, denn ich bin ja so ein Käsesuchti und habe da echt meine Probleme auf meinen geliebten Käse zu verzichten.

Jetzt möchte ich ein paar vegane Rezepte mit euch teilen und euch vielleicht auch ein bisschen inspirieren mehr Gemüse zu essen und auch mal in einer anderen Form zu probieren.

Asiatische Aubergine und Pak Choi

Pak Choi und Aubergine, ein veganes Rezept

Nun aber zu meinem ersten Rezept für euch. Es ist ein sehr leckeres Gemüsegericht mit Pak Choi und Aubergine. Beide Sorten mag ich sehr gern und wenn sie dann noch asiatisch zubereitet sind, dann sind sie super lecker. Für mich ist dieses Essen ohne Beilagen schon super, aber ihr könnt natürlich auch sowas wie Reis oder asiatische Nudeln dazu machen.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Pak Choi
  • 1 Aubergine (mittelgroß)
  • 1 Stange Frühlingslauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 6 EL Sojasauce
  • 2 EL Reisessig
  • 2 TL Hoi Sin Paste
  • 4 EL Agavendicksaft
  • 1 Messerspitze Chilipaste
  • Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Chililocken
  • eventuell Zucker und Zitronen- oder Limettensaft
  • für die Deko Hanfsaat oder auch Sesam

Benötigtes Equipment:

  • Backofen auf 180° C vorgeheizt (Ober- und Unterhitze)
  • Backblech oder eine ofenfeste Form
  • Pfanne
  • Schüsseln
  • Messer, Brett
  • Backpinsel
  • Löffel, Gabel

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen
  2. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Frühlingslauch in feine Ringe schneiden, für später bei Seite stellen.
  3. Die Aubergine waschen und längs in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden, diese dann kreuzförmig einschneiden und auf das Backblech oder in eine Auflaufform legen
  4. Für die Marinade der Auberginen folgen Zutaten in kleinen Schüssel verrühren: 1 Prise Salz und Pfeffer, 1 Prise Knoblauchgranulat, 3 EL Sojasauce, 1 EL Olivenöl, 1 EL Reisessig, 2 EL Agavendicksaft, etwas Chilipaste (nach Geschmack)
  5. Anschließend die Auberginenscheiben mit der Marinade einpinseln und im Ofen bei 180° C etwa 25 Minuten backen so dass sie goldbraun werden und wer es mag sogar etwas knusprig an manchen Stellen. Ich schaue öfter mal nach ihnen, da sie am Ende schnell schwarz werden können. Zusätzlich pinsele ich sie bei der Hälfte der Zeit gern noch einmal mit etwas Marinade ein.
  6. Währenddessen den Pak Choi waschen und längs halbieren. Vorsichtig, dass er euch nicht auseinander fällt.
  7. Das restliche Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Pak Choi langsam, bei mittlerer Hitze, anbraten. In der Pfanne mit Salz und Pfeffer würzen. Wer es mag auch gern mit ein paar Chiliflocken. Ich brate den Pak Choi in der Pfanne immer langsam und sacht an, so muss man ihn nicht kochen und ich finde ihn so leckerer.
  8. Den Pak Choi aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen. Die Pfanne wieder erhitzen und mit der restlichen Sojasauce (3 EL) ablöschen. Die Hoi Sin Paste, 1 EL Reisessig, 2 EL Agavendicksaft und wer mag etwas Chilipaste dazu geben. Kurz aufkochen lassen, so das es leicht sämig und glänzend wird und abschmecken. Es hat einen tollen asiatischen Geschmack und passt perfekt zu dem Gemüse.
  9. Bei den Zutaten muss man sich etwas ran kosten, da je nach Marke oder auch Herkunftsland alle unterschiedlich schmecken. Wenn es also zu sehr nach Essig schmeckt, noch etwas Süße und Sojasauce dazu geben. Und wenn es zu salzig vom Soja ist , etwas Süße und notfalls auch ein wenig Wasser dazu geben. Auch Zitronen- oder Limettensaft passen sehr gut.
  10. Nun alles anrichten. Als erstes eine Auberginenscheibe, dann den Pak Choi drauf setzen, mit Sauce garnieren und umranden. Mit Hanfsaat oder auch Sesam und den Lauchringen garnieren.

Zu diesem Essen passen natürlich auch Sättigungsbeilagen wie Reis oder auch asiatische Nudeln. Also viel Spaß beim Kochen und lasst es euch schmecken und lasst mir gern einen Kommentar da.

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Pak Choi und Aubergine auf asiatische Art


Rucola-Feta-Suppe

Ein würziges Low Carb Rezept – Suppenwoche Teil 10

Jetzt im Mai kommen so langsam sommerliche Gefühle bei mir auf. In meinem Kleingarten in Leipzig beginnt alles zu wachsen und zu blühen und ich konnte sogar den ersten Salat schon ernten. Daher möchte ich heute ein sommerliches Suppenrezept vorstellen – meine Low Carb Rucola-Feta-Suppe. Mit würzigem Rucola, Feta und karamellisierten Tomaten. Für diese Tomaten habe ich dieses mal ausnahmsweise Zucker verwendet, denn ohne ist es einfach nicht das Selbe. Wer natürlich sich strickt Low Carb oder ketogen ernährt lässt den Zucker bitte weg. Ihr könnt ihn durch mit einem alternativen Süßungsmittel ersetzen.

Zutaten für ca. 2 Portionen:

Für die Suppe:

  • 50 g Rucola – gewaschen und gehackt
  • 70 g Feta gewürfelt
  • 1 Schalotte gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe gehackt
  • 2 EL Butter
  • 400 ml Brühe (ich habe Gemüsebrühe verwendet)
  • 100 ml Milch
  • 50 ml Sahne
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • als Topping frittierter Rucola und karamellisierte Tomaten
frittierter Rucola

Für die Tomaten:

  • 100 g Tomaten – ich habe halbierte Datteltomaten verwendet
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

An Equipment benötigt ihr:

  • Großen Topf
  • kleine Pfanne
  • Brett und Küchenmesser
  • Waage
  • Messbecher
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine
gehackter Rucola und Tomaten

Zubereitung:

  1. Die Butter für die Suppe im Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin glasig dünsten
  2. Mit der Brühe und der Milch ablöschen und aufkochen lassen
  3. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
  4. Nun alles bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten, ohne Deckel, köcheln lassen
  5. Anschließend den Feta, die Sahne und den Zitronensaft in die Suppe geben
  6. Die Suppe pürieren und noch einmal abschmecken und bei kleiner Hitze warm halten
  7. Die Butter für die Tomaten in einer kleinen Pfanne erhitzen. Anschließend die Tomaten dazu geben und anbraten.
  8. Nun den Zucker dazu geben und die Tomaten karamellisieren. Mit Salz und Pfeffer servieren.
  9. Die Suppe in Schüsseln servieren und mit den Tomaten und dem Rucola toppen.

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim nachkochen.

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Rucola-Süppchen


Burrata – Pesto – Beeren

Ich bin ja ein absoluter Käsesuchti und liebe daher alles was mit Käse zu tun hat, zubereitet oder noch besser überbacken ist. Früher war das mal so schlimm, dass ich gern Käseexpertin werden wollte und am lieben als Verkosterin gearbeitet hätte und in der Tiefe meines Herzens wünsche ich mir immer noch ein kleines süßes Spezialitätengeschäft, in dem ich dann auch nur das verkaufe was mir selbst schmeckt.

Zu meinem Glück passt diese Käsesucht perfekt zu meiner Low Carb Ernährung, manchmal könnte ich mich nur davon ernähren, aber ich erinnere mich dann zum Glück immer noch daran dass es doch nicht schlecht ist ein paar Vitamine dazu zu kombinieren.

Burrata ist einer der wunderbarsten Käse überhaupt, eine Art Mozzarella mit einem kremigen Kern (Sahne) und meist aus Kuhmilch hergestellt. Durch den Sahnekern ist sie sehr fettreich und dadurch wiederum sehr lecker. Bis her habe ich Burrata immer als Salat gegessen (meist mit Tomaten und Olivenöl), aber man kann sie auch warm essen, dann wird sie sicherlich sehr cremig, das muss ich unbedingt mal probieren. Leider ist es nicht so einfach gute Burrata in Leipzig zu kaufen, mal gibt es welche in Supermärkten im Angebot oder auch in Spezialitätengeschäften. Ich habe mittlerweile das Casablanca in Leipzig (auf der Karl-Heine-Straße) entdeckt, hier gibt es sehr gutes Fleisch und auch orientalische Lebensmittel und halt auch Burrata. Das Casablanca ist nicht nur ein Lebensmittelgeschäft sondern auch ein marokkanisches Restaurant, leider habe ich dort noch nie gegessen, aber das werde ich noch nachholen.

Am Ende des Posts habe ich euch ein Foto von meiner Chaosküche, es war wirklich ein Schlachtfest und hätte mich jemand gesehen, hätte es sicher für Erheiterung gesorgt, wie ich durch die Küche geturnt bin. Insgesamt hat es etwa 3 Stunden gedauert bis ich mein Mittagessen essen konnte.Bei meinem neusten Versuch mit meiner heißgeliebten Burrata, ich bin in meiner Küche komplett eskaliert. Es war ein einziges Chaos, danach, ich habe alle möglichen Kombinationen ausprobiert, mich im Fotografieren weiter erprobt.

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Ich bin ein Freund von klassischem Pesto, klar kann man Pesto auch mit anderen Zutaten abwandeln wie zum Beispiel mit Petersilie, Spinat oder Koriander, oder man nutzt andere Nüsse wie Walnüsse oder Mandeln. Auch eine Möglichkeit ist es einen anderen Variante ist statt Hartkäse zum Beispiel Feta zu verwenden.

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Burrata – Pesto – Beeren – Salat

Hier erst einmal mein Rezept für klassisches Pesto.

Zutaten für das Pesto:

  • 2 Bund Basilikum – die Blätter einzeln abzupfen
  • 2 EL Pinienkerne – in der Pfanne (ohne Öl) leicht angeröstet
  • 150 ml Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen – geschält und fein gehackt
  • 90 g Parmesan oder auch ein anderer Hartkäse – gerieben
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung Basilikumpesto:

1. Knoblauch, Parmesan, Basilikum und Pinienkerne in einer Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab zerkleinern oder auch per Hand in einem Mörser zerstoßen (ich habe leider keinen, dass muss ich irgendwann mal ändern)

2. Dann das Olivenöl langsam hinzu geben, bis euch die Konsistenz gefällt, mit Salz und Pfeffer abschmecken

3. in einem sauberen Einmachglas, gut mit Olivenöl bedeckt (also die anderen Zutaten dürfen nicht raus gucken) und im Kühlschrank, hält es sich einige Wochen, aber wenn man gern gut ist wird es wohl schneller alle sein.

Zutaten für den Salat:

  • eine Hand voll Rucola
  • 10 Himbeeren
  • 10 Blaubeeren
  • 2 Feigen
  • 70 g Kirschtomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 EL süßer dunkler Balsamicoessig
  • 5 Blätter Basilikum, klein gehackt
  • 1 Prise getrockneter Oregano
  • 1/2 EL Pinienkerne (ohne Öl) in einer leicht angeröstet
  • Salz
  • Pfeffer

1. den Rucola waschen und putzen, sowie die Beeren

2. die Feigen putzen und vierteln

3. die Tomaten waschen und halbieren

4. alles in einer Schüssel geben, mit den Kräutern, dem Essig und dem Olivenöl vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen

stylefinest.co

Dann alles auf einer Platte anrichten, den Salat zuerst, mit Pinienkernen bestreuen. Nun die Burrata in die Mitte setzen und vorsichtig mit den Fingern auseinander ziehen, so dass der wunderbare sahnige Kern zum Vorschein kommt. Etwas Pesto darauf geben und mit Olivenöl beträufeln. Und dann einfach nur noch schmecken lassen.

Man kann zum Beispiel noch gebratene Garnelen dazu geben oder auch gegrilltes Rindersteak in Streifen. Auch ganz wunderbar passt ein gutes Baguette oder Ciabatta (sowas fehlt mir manchmal echt).

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Meine Chaosküche

Lasst es Euch schmecken,

Eure Maria